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Unternehmensgeschichten sind nicht anders als Lebensgeschichten. Manchmal spielt der Zufall eine Rolle.
Oder, wie bei PEMA, ein Übersetzungsfehler.

Der Ursprung des Unternehmens war eine Konditorei und Lebküchnerei. Seitdem gibt es auch den Leupoldt-Soßenkuchen.

1950 begannen Heinrich und Alma Leupoldt mit dem Backen von Vollkornbrot und Pumpernickel. Dazu gekommen ist Heinrich Leupoldt durch den genannten Übersetzungsfehler. Im Sudetenland gab es einen Lebkuchen, den man „Pumpernickel“ nannte und dadurch wurde der Konditormeister und Lebküchner von einem, aus dem Sudetenland stammenden Bekannten, auf den Verkauf der Betriebseinrichtung einer „Lebkuchenfabrik“, in dem nicht weit von Weißenstadt gelegenen Ort Münchberg aufmerksam gemacht. Er wunderte sich, zuvor noch nie von einer Lebkuchenfabrik in Münchberg gehört zu haben und als er dort ankam, gab es weit und breit keine Lebkuchen sondern tief-schwarzes Brot, eben Pumpernickel.

Heinrich Leupoldt, Tüftler und Pionier, kauft die Betriebseinrichtung, beginnt 1950 Pumpernickel und Vollkornbrot zu backen und wählt für sein neuartiges Brot den Namen PEMA. In tibetisch bedeutet das Wort Lotusblüte, ein Symbol für Reinheit und damit der perfekte Name für ein Brot, das auf jegliche fremde Zusatzstoffe verzichtet.

Seit 1960 leitet Franz Leupoldt das Unternehmen in dritter Generation. Technisch versiert, entwickelt er die Automatisierung des PEMA-typischen Verpackungsverfahrens, seine Frau Dr. Laura Krainz-Leupoldt etabliert PEMA im internationalen Markt. Aus dem kleinen 1905 gegründeten Handwerksbetrieb ist ein international erfolgreiches Unternehmen geworden.

Vieles hat sich gewandelt, zwei Dinge nicht: Das Unternehmen ist seit über 100 Jahren in Familienbesitz und backt nach althergebrachtem Rezepten.

 

 

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1962: Firmengelände
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1955: Abfüllen der Teiglinge in die Backform
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1955: Das Brot wird verpackt